Kandidatinnen für Women In Poker Hall of Fame 2010

Sieben Kandidatinnen, die sich für die Aufnahme in die Women In Poker Hall of Fame 2010 qualifizieren wurden bekanntgegeben. Zwei von ihnen werden im September im Zuge von Zeremonien eingetragen.

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  • 25.06.2010
    Women in Poker Hall of Fame wurde dazu gegründet, Frauen zu ehren, die bekannt geworden sind und ihren Beitrag in der Pokerwelt leisten. Die Kriterien sind sehr strickt. Eine Kandidatin muss zum Beispiel mindestens 15 Jahre als Spielerin in der in der Pokerindustrie aktiv sein und sie muss in signifikanter Weise einen Beitrag in der Pokerwelt geleistet haben. Auch muss die Person eine Befürworterin von Frauenpoker sein, selbst wenn sie nicht in reinen Frauenveranstaltungen spielt. Damit wird garantiert, dass nur gut etablierte Spielerinnen oder Industrieprofis aufgenommen werden.

    Annette „Annette 15“ Obrestad, vom Online Pokerraum Full Tilt, Vanessa Selbst, UB Liv Boeree und Vanessa Rousso vom Online Pokerraum PokerStars qualifizieren damit noch nicht als Kandidatinnen, obwohl sie bereits sehr populäre sind.

    Die sieben nominierten Frauen kommen aus allen Bereichen in der Geschichte des Spiels. Manche von ihnen sind besser bekannt als andere.

    Die Frau an der Spitze der Liste kennt aber sicher jeder. Es ist Annie Duke, die seit fast zwei Jahrzehnten eine Topspielerin ist und bis dato über $4.2 Millionen in ihrer Karriere verdient hat. Gleich dahinter kommt Jennifer Harman, die einzige Frau, die zwei offene World Series of Poker Bracelets gewonnen hat und sich sehr stark wohltätig engagiert. Kathy Liebert ist die Frau, die am meisten im Poker gewonnen hat mit über $5.6 Millionen. Joanne “J.J.” Liu ist eher im Hintergrund für Poker tätig und hat im Stillen über $2.1 Millionen verdient. Phyllis Caro begann als Dealer und ist seit 1979 mit Poker beschäftigt. Nani Dollison ist eine von drei Frauen, die die Ladies Championship bei der WSOP zweimal gewonnen haben. Betty Carey, eine der Pioniere für Frauen im Poker war sowohl bei Frauen als auch bei Männern in den späten 70igern und frühen 80igern gefürchtet.

    Aus dieser Liste wird es jedoch nur zwei geben, die nominiert werden. Die Öffentlichkeit kann bis 15. Juli die Stimmen abgeben.