Kelly steuert nach WSOP auch WSOPE Bracelet an

Mit dem dritthöchsten Chipcount geht Kelly an den WSOPE £1,000 NLHE Finaltisch in London und damit in rasenden Schritten in Richtung Transatlantik Bracelets innerhalb weniger Monate.

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  • Kelly steuert nach WSOP auch WSOPE Bracelet an
  • 24.09.2009
    Nach einem 12 Stundentag an aufregendem Pokerspiel in London war der Finaltisch der World Series of Poker Europe (WSOPE) Veranstaltung des NL Holdem Events klar. Es war schon fast so wie bei der EPT Barcelona, denn auch hier im WSOPE Event blieben große Namen wie Chris Ferguson oder Roland de Wolfe zurück und schafften es nicht sich mit ihrem Spiel an den Endtisch zu pokern.

    Der Franzose Fabien Dunlop war der Pokerspieler mit dem höchsten Chipcount. Er ist ein Cash-Game Spieler und wurde erst vor kurzem heimisch in London. Als neu Angesiedelter machte er einen guten Einstand im Empire Casino am Leicester Square. Er scheint sich auch sicherer zu fühlen nachdem seine größten Angstgegner bereits ausgeschieden sind. Ganz entspannen möchte er sich jedoch nicht, denn einer ist noch im Rennen vor dem er großen Respekt hat und das ist der Brite J.P. Kelly. Dieser hatte auch den Chiplead am ersten Tag vorgelegt. Im ersten Drittel der Chipleads hält J.P. Kelly auch seine Chance auf einen Transatlantik Bracelet Gewinn innerhalb eines Jahres, sogar innerhalb weniger Monate, nachdem er heuer sein WSOP Bracelet in Las Vegas holte. Egal ob Pot Limit Holdem oder No Limit Holdem, J.P. Kelly ist für ein Bracelet gut.

    Noch hat kein Brite jemals eine WSOPE Veranstaltung gewonnen und geht es nach J.P. Kelly ist die Zeit reif dafür und er stellt sich gerne zur Verfügung diesen geschichtlichen Sieg zu holen. Allerdings sind die britischen Spieler stark vertreten und Kelly hat die meiste Konkurrenz am Finaltisch der WSOPE aus den eigenen Reihen, denn nach dem noch unbekannten Adnan Alshamah, Dane Thor Drexel und Anthony Roux der sich ein NL Holdem bei der WSOP 2009 sicherte, hat er nur Briten als Gegner.

    Kelly bleibt bescheiden obwohl seine stärksten Konkurrenten bereits ausgeschieden sind. Er meint, die britischen Pokerspieler haben stark an Können zugelegt und sind nicht mehr zu unterschätzen.