Texas Hold'em - Pokerturnier
Lernen sie die Unterschiede zwischen Turnier und Ringspiel Strategie. Turnierstrategien zu studieren ist sehr wertvoll da es den Lernprozess beschleunigt und im normalen vollen Ringspiel hilft.
Pokerturniere benutzen meistens ein NL („No Limit“ oder kein Limit) Texas Holdem Format, aber andere
Pokervarianten und Wettstrukturen werden auch für Turniere benutzt. FL („fixed Limit“ oder fixiertes Limit) oder PL („Pot Limit“ oder Pottlimit) Wettstrukturen werden nicht so häufig benutzt, speziell nicht in MTTS („Multi Table Tournaments“ bzw. Mehrtischturniere). In Turnieren zu spielen bringt eine Reihe von Vorteilen gegenüber dem spielen in normalen Cash Spielen. Wenn sie sich das Spieleraufkommen auf irgendeiner Pokerseite angucken, dann werden sie feststellen, dass mindestens 10-mal mehr Leute in Pokerturnieren als an den Geldtischen spielen. Da gibt es eine Reihe von Gründen für. Als erstes, die meisten Online-Pokerseiten beinhalten „freerolls“. Das sind Multi-Table Tournaments(dort sind hunderte wenn nicht gar tausende Spieler in diesen Turnieren, verteilt über mehrere virtuelle Tische welche keinen Einkauf oder Zugangsgebühren für die Turniere verlangen. Der Fakt das sie umsonst sind agiert wie ein Magnet, und zieht somit eine unglaubliche Anzahl von Spielern an.
In einem Turnier gibt es immer mehr Spieler als ein Geldspiel beherbergen kann. Selbst die MTTs bei denen buy-ins notwendig sind, sind extrem populär, da die Chancen für die Spieler um einiges größer sind als im regulären Geldspiel. Wieso gibt es bei Turnieren bessere Chancen für die Spieler? Als erstes ist der Grund das „rake“. In einem Geldspiel, müssen Spieler in jedem einzelnen Spiel das sie spielen einen rake bezahlen, der sich nach der Größe des Pottes berechnet. Der rake is anhängig wie eine schlechte Angewohnheit, man kommt nicht von weg. In einem Turnier bezahlt ein Spieler nur eine einmalige Gebühr, anders als im Geldspiel ist es total irrelevant wie viele Hände ein Spieler spielt, er muss keinen weiteren Cent für einen rake bezahlen.
In Geldspielen ist es extrem wichtig sich mit viel Geld an den Tisch zu setzen. Manche Spieler können es sich nicht leisten sich mit soviel Geld an den Tisch zu setzen. deswegen sind sie von Anfang an der Barmherzigkeit der anderen Spieler die ein volleres Konto haben ausgesetzt. In einem Turnier bekommt jeder die gleiche Anzahl Chips zum Start. Selbst wenn in den späteren Phasen eines MTTS die einen Spieler geldmäßig besser da stehen als andere, kann man die Schuld nur bei sich selber suchen. Turnierchips repräsentieren kein reales Geld. das einzige reale Geld in einem Turnier kommt vom Preispool, für die die es schaffen im Geld zu Enden („to finish in the money) IMT. Je höher man in der Endrangliste steht, desto höher ist der prozentuale Anteil am Preispool den man sich in die Tasche stecken kann. Man muss eigentlich nicht das MTT gewinnen, man muss nur lange genug dabei bleiben um eine gut bezahlte Position in der Rangliste zu erwischen. Die Auszahlstruktur ist so strukturiert, dass selbst der Spieler auf dem letztmöglichen Auszahlpunkt noch mehr Geld mit nach Hause nimmt, als er eingesetzt hat. Riesige MTTS (Freeroll Spezialitäten) können frustrierend schwer zu schlagen sein, da eine so enorme Anzahl von Spielern dabei ist. Unter diesen Umständen spielt das Element Glück eine viel größere Rolle und dies frustriert die besseren Spieler auch.
STTs („Single Table Tournaments“ bzw. Einzeltisch-Spiele) stellen den besten Weg aus dieser heiklen Lage dar. Weil es nur ein paar Spieler gibt (so viele, wie ein einzelner Tisch beherbergen kann - ungefähr 6 - 10) die teilnehmen, wird es ein total anderes Ballspiel als die MTTs. Sieben Spieler von 10 zu schlagen ist schon genug um seinen Einsatz zu verdoppeln, und all die anderen Vorteile die MTTs gegenüber Geldspielen haben bleiben erhalten. Reduzierte Konkurrenz ist gleich erhöhte Chance für den Spieler. STTs sind in einer ganzen Reihe von Formaten verfügbar, so wie Speed, Turbo, Jackpot, usw. Speed und Turbo STTs sind schnellere STT Versionen welche einen schnelleren Blind-Einsatz beinhalten und deswegen schneller zum Resultat kommen.